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sensor-Wochenendfahrplan: Philosophie, Pedale, Party

Von Maximilian Wegener. Fotos Veranstalter.

In turbulenten Zeiten – man kommt gar nicht nach bei all den Meldungen über (vermeintliche) Skandale in der Stadt – tut es gut, auch mal wieder abzuschalten und einfach nur was Schönes zu tun. Konzerten lauschen zum Beispiel, oder auch Philosphieren. Oder Tanzen. Oder in die Pedale treten. Das geht heute in guter Runde. (mehr …)

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Zum Abschied wilde Blumen – Trauerfeier für Maria Magdalena Ludewig an diesem Samstag in Berlin

Von Dirk Fellinghauer (Text und Foto).

Wo immer man hinkommt in diesen Tagen in Wiesbaden, kommt das Gespräch auf sie. Viele in der Stadt, in der sie vor kurzem noch so präsent war, können noch immer nicht fassen, dass Maria Magdalena Ludewig an Silvester tödlich verunglückt ist. Die 36-Jährige Kuratorin und Künstlerin, die in den Sommern von 2016 und 2018 gemeinsam mit Martin Hammer das Theater- und Kunstfestival “Wiesbaden Biennale” geleitet hat und unsere Stadt dabei gehörig aufgemischt hat, wurde auf Fuerteventura von einer völlig überraschenden hohen Welle ins Meer gerissen, als sie während eines Spaziergangs auf einem Felsen saß. Trauer und Bestürzung sind groß in Wiesbaden, aber auch auf der ganzen Welt, wo Maria Magdalena Ludewig vielfältig künstlerisch wirkte. An diesem Samstag wird die besondere Frau, die Besonderes geschaffen hat, verabschiedet und beerdigt – in Berlin. (mehr …)

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“Dieselskandal und Mobilität der Zukunft” – Podiumsdiskussion am 16. Januar

 Die Entscheidung über ein mögliches Dieselfahrverbot in Wiesbaden wird im Februar vor dem Verwaltungsgericht weiter verhandelt. Maßnahmen für eine Verkehrswende in Wiesbaden sind geplant und umgesetzt, zum Teil führen sie zu großen Kontroversen in der Stadtgesellschaft. Wie wird die Zukunft der Mobilität in Wiesbaden aussehen? Das Evangelische Dekanat Wiesbaden lädt mit dem Bündnis Verkehrswende am Mittwoch, dem 16. Januar, um 19 Uhr  zu einer Podiumsdiskussion ins Haus an der Marktkirche (Schlossplatz 4) ein. Zum Thema „Der Dieselskandal und die Zukunft der Mobilität in Wiesbaden“ diskutieren auf dem Podium: Dorothee Saar, Bereichsleiterin Verkehr & Luftreinhaltung der Deutschen Umwelthilfe; Prof. Dr. Heiner Monheim, Verkehrswissenschaftler; Stadtrat und Umweltdezernent Andreas Kowol; Pfarrerin Ursula Kuhn, Lutherkirche Wiesbaden. (dif/Bild Samira Schulz)

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Mitreißender Musical-Klassiker: “Phantom der Oper” am 19. Januar im RMCC

Mit dem “Phantom der Oper” kommt am Samstag, dem 19. Januar, um 20 Uhr ein großer Musical-Klassiker ins RheinMain CongressCenter RMCC. Nach der Romanvorlage von Gaston Leroux kommt die Geschichte um das Chormädchen Christine Daaé und das geheimnisvolle Phantom auf die Bühne.  Die Inszenierung wird durch ein imposantes Orchester, mitreißende Melodien, ein hochkarätiges Gesangsensemble und die neuste Bühnentechnik zu einem ergreifenden Erlebnis. (mehr …)

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Heute erklingt wohlig-warme “Sommermukke”: Kenneth Minor springt für Fooks Nihil ein

Die Künstleragentur Musikmaschine präsentiert Mukke: Was sich im Sommer noch Wintermukke schimpfte , heißt nun wieder „Sommermukke“. Muss man nicht verstehen, merkt man sich aber ja wohl. Bei der inzwischen vierten Ausgabe  treten heute im Schlachthof-Kesselhaus Folk-, Blues- und Singer-Songwriter-Artists auf. (mehr …)

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Buffalo-Nachfolger gefunden: VIU bringt “revolutionäre” Designerbrillen nach Wiesbaden

Kein langer Leerstand: In der Marktstraße 23, wo kürzlich die in Wiesbaden begründete Kultmarke “Buffalo” ihr dort seit Jahrzehnten ansässiges Schuhgeschäft schloss, zieht im Februar “VIU” ein. Das innovative Schweizer Designerbrillen-Unternehmen wird hier einen “Flagship Store” eröffnen. Die bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens heute auf sensor-Anfrage. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan – Wirklich wahr: In Wiesbaden geht der Punk ab!

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Veranstalter.

Ganz schön viel Punk ist in diesem Wiesbaden-Wochenende drin – bei Konzerten, Partys, Filmen. Aber auch, wer es nicht so laut und wild und radikal mag, kommt in unserer ansonsten ja auch gerne mal eher beschaulichen Stadt auf seine Kosten. (mehr …)

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Hintergründig, rätselhaft, impulsiv – Leidenschaftliches Duo feiert heute Blue-Note-Pianist Andrew Hill

Heute um 20 Uhr treten der Wiesbadener Pianist Uwe Oberg und der Berliner Klarinettist Rudi Mahall im Rahmen der Konzertreihe “ARTist in der Musikbibliothek” in der Mauritius-Mediathek in der Hochstättenstraße auf. Sie widmen sie sich der Musik von Andrew Hill (1931 – 2007). Hill war ein bedeutender Jazzpianist der Blue-Note-Ära und hat ein großes Werk fantastischer Kompositionen hinterlassen. Seine Musik balanciert an der Kante zwischen Mainstream und Avantgarde und ist hintergründig, rätselhaft und gleichzeitig impulsiv. Rudi Mahall und Uwe Oberg spielen seine Stücke mit freisinnigem Respekt und übersetzen seine Musik mit leidenschaftlichem Verve in die Gegenwart.  (dif/Bild Veranstalter)

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Rache oder Tatsache? Geschasster WVV-Chef Schüler zeigt sich selbst an – und unterstellt OB Bestechlichkeit

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

„Aus einem gemeinsamen Urlaub wird eine Racheaktion – Aus Freundschaft wird Revanche“. Es liest sich wie die Inhaltsangabe von Folge 2019 einer drittklassigen Dauer-Vorabendserie. Es ist die Betreffzeile einer Pressemitteilung, die OB Sven Gerich heute Nachmittag verschicken ließ. Inhalt: die “persönliche Erklärung von Oberbürgermeister Sven Gerich zur Berichterstattung über eine Selbstanzeige des ehemaligen WVV-Geschäftsführers Ralph Schüler”. Hintergrund: Wie heute zuerst die FAZ berichtete, hat der kürzlich auf Antrag des OBs fristlos als Geschäftsführer der stadteigenen WVV Holding entlassene Ralph Schüler Selbstanzeige bei der Staatsanwalt Wiesbaden erstattet. Im Raum steht der Vorwurf der Bestechlichkeit des Oberbürgermeisters. Dieser streitet empört ab. Die Fraktion Linke & Piraten im Rathaus sieht den Eindruck einer “Günstlingswirtschaft an der Stadtspitze” verstärkt und fordert “schonungslose Aufklärung”. (mehr …)

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“Mi”-Neustart am 16. Januar – Koreanisches Restaurant und Galerie eröffnet in der Goebenstraße

Die Fans des besonderen Restaurants lauern schon sehnsüchtig, heute kam die gute Nachricht: Am 16. Januar startet “Mi – Kunstgalerie und koreanische Köstlichkeiten” in der Goebenstraße 20 (dort, wo in den letzten Jahren die Agentur Perlenfischer beheimatet war) durch – im neuen Domizil nach dem unfreiwilligen Auszug aus den bisherigen Räumen in der Nettelbeckstraße. Eine Eröffnungsfeier wird es auch geben.  (mehr …)

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Unterschrieben – und weiter!? Altes Gericht-Update beim “In eigener Sache”-Donnerstalk

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Annika List (links), Dirk Fellinghauer.

Wie inzwischen “immer” zum Jahrestauftakt findet das “Familientreffen” der Wiesbadener Kreativ-, Web- und Gründerszene, der der #Donnerstalk im heimathafen als Spezial-Ausgabe “in eigener Sache” statt – mit dem Update zum Alten Gericht Wiesbaden. Mit dem Ort also, den die heimathafen-Macher nach eigenen Angaben “kapern wollen für einen guten Zweck”. Und zwar so: “Ein Ort von vielen für viele soll hier entstehen. Ein Ort, der Einzelne voranbringt. Und Organisationen. Und die ganze Stadt.” Nach einer langen 50:50-Phase, nach endlosen Gesprächen und Verhandlungen und ganz bestimmt nicht nur einer schlaflosen Nacht für die heimathafen-Kapitäne grenzt die “Leinen los”-Wahrscheinlichkeit für das gigantische – und gigantisch gute – Projekt nun endlich an Sicherheit. Der “Letter of intent” ist unterschrieben. Und weiter!? Wer das erfahren und diskutieren will, nimmt am Donnerstag, 10. Januar, Kurs auf Karlstraße 22. (mehr …)

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Im Takt der Zeit – Global Player mit Geschichte: Der älteste Musikverlag der Welt residiert in Wiesbaden

Text: Anja Baumgart-Pietsch. Fotos: Kai Pelka

Die letzten Rosen- und Lavendelblüten trotzen im Vorgarten der schönen Jugendstilvilla in der Walkmühlstraße dem Novembergrau. In der Villa residiert der älteste Musikverlag der Welt: Breitkopf & Härtel. Ein echter Global Player, doch den Wiesbadenern, zumindest denen, die nicht selbst Musik machen, als solcher kaum bekannt. In die hessische Landeshauptstadt gelangte der traditionsreiche Verlag eher durch Zufall, so wie andere Verlage 1945 auch: Die Amerikaner sorgten dafür, dass Leipziger Verlage aus der „sowjetischen Zone“ nach Westen umgesiedelt wurden. (mehr …)

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