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Der größte Wunsch. Eine Rechengeschichte zu dem Thema Haustiere

Suchen Sie sich eine der Aufgaben unter der Rechengeschichte aus und bitten Sie die Senioren, während des Vorlesens ganz genau hinzuhören, damit sie die Frage am Ende der Geschichte beantworten können. Lesen Sie die für die Aufgabe wichtigen Stellen besonders betont vor.
Besonders fitten Gruppen können Sie die Aufgaben auch erst nach dem Vorlesen stellen. Für diese Gruppen eignen sich im Gedächtnistraining zusätzlich die Rätsel aus unserer Reihe Um die Ecke gedacht.

Der größte Wunsch. Eine Rechengeschichte zu dem Thema Haustiere

Judith wünscht sich schon sehr lange ein Haustier. Am liebsten einen Hund. Oder eine Katze. Einen Stall voller Kaninchen könnte sie sich aber auch gut vorstellen.
Ständig versuchen die Eltern ihrer Tochter zu erklären, dass ein Haustier auch mit viel Arbeit verbunden ist. Ein Hund muss öfter am Tag Gassi gehen. Eine Katze zu halten bedeutet, regelmäßig das Katzenklo sauber zu machen und darauf zu achten, dass sie sich mit ihren Krallen nicht in den Vorhängen verfängt oder am Sofa kratzt. Und Kaninchen brauchen immer einen Käfig mit frischem Heu und Stroh.
Judith findet das gar nicht schlimm. Sie ist davon überzeugt, dass sie sich gut um ihr Haustier sorgen wird. Und so lässt sie nicht locker und fragt fast jede Woche einmal, wann sie denn endlich ein Haustier bekommen darf.
Ein paar Tage vor ihrem siebten Geburtstag ist es dann endlich soweit: Ihre Eltern gehen mit ihr in eine Tierhandlung. Judith darf sich ein Tier aussuchen, das in einem Käfig gehalten werden kann. Ein Hund wäre ihr zwar lieber gewesen, aber sie versucht, sich das nicht anmerken zu lassen. Hinterher überlegen ihre Eltern es sich noch anders…
Als sie die Tierhandlung betreten, kommt Judith aus dem Staunen nicht mehr heraus. So viele Tiere! Fische gibt es dort, Vögel und sogar Schlangen. In einem großen Kleintiergehege sitzen Kaninchen und Meerschweinchen. In einem Käfig daneben flitzen Mäuse um die Wette. Und in einem weiteren Käfig schlafen zwei Hamster. Judith kann sich gar nicht sattsehen. Ihre Eltern stehen lächelnd daneben. Obwohl ihre Mutter ehrlich gesagt ein wenig unsicher ist, für welches Tier sich Judith entscheiden wird.
Am Ende ist die Entscheidung getroffen. Es sollen Kaninchen sein. Judith bekommt zwei: ein Braunes und ein Schwarz-weiß geflecktes. Dazu kaufen sie einen Futternapf und eine Flasche, aus denen die beiden trinken können. Einen Käfig brauchen sie nicht. Bei Oma und Opa steht noch ein Käfig, den Opa damals selbst gebaut hatte – für die Kaninchen ihrer Mutter. Da war sie ungefähr so alt wie Judith heute. Darin können die Kaninchen wohnen. Judith kann es gar nicht abwarten, den beiden ihr neues Zuhause zu zeigen…

Wie viele verschiedene Tierarten sieht Judith in der Tierhandlung? (Sieben verschiedene)
Wie viele Hamster schlafen in ihrem Käfig? (Zwei Hamster)
Wie viele Kaninchen bekommt Judith zu ihrem siebten Geburtstag geschenkt? (Zwei Kaninchen)
Wie oft taucht das Wort Haustier in der Geschichte auf? (Vier Mal)



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„Zusammenhänge erkennen“ Ein Arbeitsblatt zu dem Thema Hunde

Für Viele ist der Hund das liebste Haustier… Wie ist das bei Ihren Senioren? Sind mehr Hundefreunde oder Katzenliebhaber unter den Teilnehmenden der Gedächtnistrainingseinheit?
Wir haben heute ein Arbeitsblatt zu dem Thema Hunde vorbereitet. In der Übung sollen Zusammenhänge zwischen den Begriffen hergestellt werden. Drucken Sie das Arbeitsblatt hier kostenlos aus:

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„Zusammenhänge erkennen“ Ein Arbeitsblatt zu dem Thema Hunde

Auf dem Arbeitsblatt stehen acht Begriffe. Ein Begriff passt aber nicht zu den anderen… Die Aufgabe für die Senioren besteht nun darin, herauszufinden, welcher das ist.

Diese Begriffe stehen auf dem Arbeitsblatt

Körbchen
Futternapf
Halsband
Hundeleine
Wassertrog
Schnauze
Kauknochen
Hundemarke

Die Lösung
Die Schnauze passt nicht zu den anderen Wörtern. Sie ist als einziger Begriff ein Körperteil des Hundes. Die anderen Wörter gehören zu den Dingen, die Hundebesitzer für ein gesundes und schönes Leben ihres Tieres anschaffen…

Zu dem Thema Hunde können schöne Biografierunden gestaltet werden. Anregungen und Ideen für die Praxis finden Sie unter dem Stichwort Biografie Altenpflege.



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Reklame! Ein Sortierspiel für Senioren mit den bekanntesten Werbesprüchen von früher

In diesem Sortierspiel für Senioren stehen bekannte Werbesprüche von früher im Mittelpunkt. Das Seniorenspiel eignet sich als Teil einer Gedächtnistrainingseinheit oder als Einstieg in biografiebezogene Gespräche.

Schreiben Sie die Werbesprüche aus der Liste einzeln auf Karteikarten oder drucken Sie sie aus. Die Datei zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie hier:

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Gestalten Sie außerdem große Karten (Din A4 oder Din A5) mit Sammelbegriffen, denen die Werbeartikel zugeordnet werden können. Möglich sind hier zum Beispiel „Reinigungsmittel“, „Waschmittel“, „Kräuterliköre“, „Nahrungsmittel“, „Auto“, „Versicherung“, „Stärkungsmittel“, „Düfte“, „Weinbrand“, „Pflegeprodukte“, „Textilien“, „Zigaretten“ usw.
Legen Sie die Werbesprüche bunt gemischt auf einen Tisch. Die Sammelbegriffe liegen in der Mitte. Lesen Sie sowohl die Werbesprüche als auch die Oberbegriffe einmal laut vor.
Bitten Sie die Teilnehmer der Runde, die ausgewählten Werbesprüche ihrer Produktkategorie zuzuordnen. Bei der Anzahl der Werbesprüche und der Produktkategorien orientieren Sie sich am besten an den Fähigkeiten der teilnehmenden Senioren. Ggfs. reichen auch zwei Produktgruppen, denen die passenden Werbesprüche zugeordnet werden können.

Hier finden Sie alle in diesem Spiel verwendeten Werbesprüche in der Übersicht

  1. Ado Gardine. Die mit der Goldkante.
  2. Persil, da weiß man, was man hat
  3. Nichts geht über Bärenmarke, Bärenmarke zum Kaffee.
  4. Wenn einem so viel Gutes wiederfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert. Im Asbach Uralt ist der Geist des Weines.
  5. 4711 echt Kölnisch Wasser.
  6. Mit Tosca kam die Zärtlichkeit.
  7. Die klügere Zahnbürste gibt nach. (Dr. Best)
  8. Herkömmliche Scheuermittel können kratzen – Viss kann nicht kratzen.
  9. Meister Proper putzt so sauber, dass man sich drin spiegeln kann
  10. Komm doch mit auf den Underberg
  11. Dasch wäscht so weiß, weißer geht`s nicht.
  12. Calgonit. Dann klappts auch mit dem Nachbarn!
  13. Klosterfrau Melissengeist. Nie war er so wertvoll wie heute
  14. Guck mal, Konica! (Kamera)
  15. Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso
  16. Nette Mensch trinken gerne Kuemmerling
  17. Ariel wäscht nicht nur sauber, sondern rein.
  18. Zufriedene Mienen danken es Ihnen. Dr. Oetker
  19. Nimm Frauengold und du blühst auf (Stärkungsmittel)
  20. Halt, mein Freund! Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zur HB!
  21. Palmolive. Pflegt die Hände schon beim Spülen
  22. Hoffentlich Perwoll gewaschen
  23. Audi. Vorsprung durch Technik
  24. Frau Antje bringt Käse aus Holland

Die mitspielenden Senioren kennen bestimmt noch viel, viel mehr Werbesprüche aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Welche sind ihnen noch eingefallen? Was sind die bekanntesten Werbesprüche? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar!



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Welches Haushaltsgerät bin ich? Ein Seniorenspiel zum Selbermachen. Mit kostenloser Kopiervorlage

„Was bin ich“ war eine über Jahrzehnte erfolgreiche Ratesendung mit Robert Lembke, die von 1955 bis 1989 (mit einer kurzen Unterbrechung) in der ARD ausgestrahlt wurde. In die Sendung wurden Menschen mit ungewöhnlichen oder einfach sehr seltenen Berufen eingeladen, die dann von einem vierköpfigen Rateteam erraten werden mussten. Der Clou: die Kandidaten durften nur mit Ja und Nein antworten. Wurde zehnmal mit Nein geantwortet, hatte der Kandidat gewonnen und es wurde aufgelöst. Ein Markenzeichen der Sendung waren die bunten Sparschweine, von denen sich jeder Kandidat eines aussuchen durfte. Für jede Nein-Antwort bekam er ein Fünf-Mark-Stück, mit dem das Sparschwein bestückt wurde.
Hier die Idee für ein Ratespiel, dessen Konzept sich an genau dieser Sendung orientiert. Weitere Spiele aus dieser Reihe finden Sie unter Wer bin ich? – Spiel.

Welches Haushaltsgerät bin ich? Ein Seniorenspiel zum Selbermachen

Sie benötigen folgende Materialien:
Karteikärtchen
Einen dunklen Stift
Bonbons, Steine, Kastanien, Knöpfe… oder auch Münzen, die der Kandidat anstelle der Fünf-Mark-Stücke bekommt
Kleine Körbchen oder Schalen (eins/eine für jeden Mitspieler)

Erraten werden sollen Geräte, die man im Haushalt findet. Schreiben Sie dafür je einen Begriff auf eine Karteikarte und legen Sie alle Karten verdeckt auf einen Stapel. Alternativ drucken Sie unsere Spielkarten aus.
Die Karten können Sie hier kostenlos herunterladen:

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Die Mitspieler in der Runde sitzen an einem Tisch. In der Praxis hat es sich bewährt, dass sich nur jeweils ein Mitspieler eine Karte vom Stapel nimmt und die Fragen der anderen beantwortet. Ist das Haushaltsgerät erraten, zieht der nächste eine Karte.
Wie im Original dürfen die Kandidaten nur mit Ja und Nein antworten. Auch hier ist nach höchstens zehn Nein-Antworten Schluss. Damit das Spiel nicht zu langwierig wird, kann man die Nein – Antworten auch auf fünf begrenzen.
Findet sich niemand, der die Rolle des Kandidaten übernehmen möchten, dann übernehmen Sie als Spielleitung diese Rolle

Beispiele für Geräte aus dem Haushalt, die erraten werden können:
– Kühlschrank
– Handrührgerät (Mixer)
– Staubsauger
– Bügeleisen
– Fernseher
– Bohrmaschine
– Waschmaschine
– Nähmaschine
– Haartrockner
– Herd
– Backofen
– Spülmaschine
– …



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Waldtiere. Bezugswort gesucht! Ein Stichworträtsel

Das heutige Rätsel dreht sich um Waldtiere. Lesen Sie die vier Stichwörter der Reihe nach vor und machen Sie dabei nach jedem Wort eine kurze Pause. Wer ein Waldtier erraten hat, darf das Rätsel jederzeit lösen!

Bezugswörter zum Thema Waldtiere

Vogel, Schnabel, Baumrinde, Klopfen
Lösung: Specht

Hirschart, Sprünge, weißgepunktet, Bambi
Lösung: Reh

Schwarzwild, Allesfresser, Keiler, Frischling
Lösung: Wildschwein

Nagetier, KLetterer, Schwanz, buschig
Lösung: Eichhörnchen

Langnase, Grabpfoten, Bau, Grimbart
Lösung: Dachs

Hundeart, rotbraun, Fähe, Reinecke
Lösung: Fuchs

Pflanzenfresser, Bau, Langohr, Hakenschlag
Lösung: Hase

Raubtier, groß, braun, Teddy
Lösung: Bär

Noch mehr Fragen für themenbezogene Rätsel finden Sie in unseren Rätselfragen.



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Spitz oder Dackel? Das Wortgitter zu dem Thema Hunde

In diesem Wortgitter geht es um das Thema Hunde. Die Übung eignet sich für das Gedächtnistraining mit Senioren und kann wie immer kostenlos heruntergeladen und ausgedruckt werden.

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Spitz oder Dackel? Das Wortgitter zu dem Thema Hunde

Für diese Gedächtnisübung benötigen Sie neben dem ausgedruckten Arbeitsblatt für jeden Teilnehmer der Gedächtnistrainigsrunde einen Stift.
In dem Wortgitter verstecken sich zwischen zahlreichen wild durcheinandergewürfelten Buchstaben fünf Begriffe zu dem Thema Hunde. Die Senioren sollen die Wörter in dem Wortgitter finden und – damit sie sie auch wiederfinden – einkreisen oder farbig markieren. Lesen Sie alle Begriffe vor Beginn der Übung einmal laut vor.

Diese Begriffe rund um das Thema Hunde suchen wir in dem Wortgitter
Spitz
Dackel
Herrchen
Leine
Spazieren



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Blaue Berge, rote Rosen, grüner Kaktus… Ein Seniorenspiel mit Schlagern zu dem Thema Farben. Kostenlos zum Ausdrucken

In diesem Seniorenspiel geht es um beliebte und bekannte Schlager. Wir haben 16 Schlager ausgewählt, in deren Titel Farben vorkommen. Im Spielverlauf sollen die Senioren nun diese Titel den entsprechenden Farben zuordnen. Das Besondere dabei ist, dass die Schlagertitel nicht mehr ganz vollständig sind – Wer erkennt die richtige Farbe, die in dem jeweiligen Schlager besungen wird?
Die vorbereiteten Schlager und Farbkreise können Sie hier kostenlos herunterladen:

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Blaue Berge, rote Rosen, grüner Kaktus… Ein Seniorenspiel mit Schlagern zu dem Thema Farben. Kostenlos zum Ausdrucken

Drucken Sie die Liedtitel und die Farbkreise aus und laminieren Sie die Karten und Kreise wenn möglich. Legen Sie die Farbkreise mit etwas Abstand untereinander auf einen Tisch. Verteilen Sie die Schlagertitel bunt gemischt drum herum.
Nun beginnt das Zuordnen. Bitten Sie die Senioren, den Farben die entsprechenden Schlagertitel zuzuordnen. In dem Titel soll die jeweilige Farbe vorkommen.
Leichter wird das Spiel, wenn Sie die kompletten Schlagertitel auslegen. Schreiben Sie die Titel dafür auf Karteikärtchen oder drucken Sie sie aus. Auch bei dieser Variante sollen die Schlager den in ihrem Titel vorkommenden Farben zugeordnet werden.

Die Schlagertitle in geordnet in der Übersicht

BLAU
Blau blüht der Enzian
Von den blauen Bergen kommen wir
Blaue Nacht am Hafen

WEIß
Weiße Rosen aus Athen
Ganz in Weiß

ROT
Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein
Für mich soll’s rote Rosen regnen
Er hat ein knallrotes Gummiboot
Rote Lippen soll man küssen
Rot sind die Rosen
Rot ist die Liebe
Unter der roten Laterne von St. Pauli

SCHWARZ
Schwarzes Gold

GRÜN
Mein kleiner grüner Kaktus
Grün ist die Heide

GELB
Hoch auf dem gelben Wagen

Noch mehr Spieleideen und kostenlose Materialien für Bewegungsangebote, das Gedächtnistraining oder offene Seniorenrunden finden Sie in unseren Seniorenspielen.



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„Nach drei Stunden wieder wohlbehalten beim Herrchen“. Das Arbeitsblatt “Fantasie” zum Thema Hunde

Bei dieser Gedächtnisübung sind die Kreativität und die Fantasie der Senioren gefragt. Die Aufgabe besteht darin, einen kurzen Zeitungsartikel zu einer vorgegebenen Überschrift zu verfassen. Das Thema dieser Übung ist „Hunde“. Der Zeitungsartikel kann direkt auf dem Arbeitsblatt aufgeschrieben werden.

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Teilen Sie Stifte und Arbeitsblätter aus. Die Senioren sollten bei dieser Gedächtnisübung an einem Tisch sitzen und ausreichend Platz zum Schreiben haben. Teilnehmende mit Einschränkungen in den Bereichen Feinmotorik oder Kraft können durch Griffverdickungen beim Schreiben unterstützt werden.
Lesen Sie fitten Gruppen die Aufgabe vor und geben Sie ihnen ausreichend Zeit, sich einen Text zu überlegen und ihn aufzuschreiben – hier soll schließlich die Fantasie angeregt werden.
In Gruppen, deren Teilnehmer Unterstützung bei der Bearbeitung der Aufgabe benötigen, können Sie zu Beginn gemeinsam überlegen, welche Inhalte ein solcher Zeitungsartikel haben könnte. Danach haben die Senioren Zeit, ihren Text auf dem Arbeitsblatt aufzuschreiben.
Die Zeitungartikel werden am Ende vorgelesen. Für diejenigen, die das nicht selbst machen möchten, übernehmen Sie als Gruppenleitung das Vorlesen.

Hier ein Beispiel für einen Zeitungsartikel zur Überschrift „Nach drei Stunden wieder wohlbehalten beim Herrchen“

Nach drei Stunden wieder wohlbehalten beim Herrchen

Der Rentner Herbert Mayer war gestern in großer Sorge. Während er und sein Dackel Waldi am Morgen ihren täglichen Spaziergang machten, verschwand Waldi in Höhe eines stillgelegten Zechengeländes plötzlich spurlos. Da der Hund auch nach langem Rufen nicht wiederkam, verständigte der Rentner die Polizei. Diese durchsuchte mit Hilfe der Feuerwehr über zwei Stunden sowohl die angrenzenden Felder als auch Teile des Zechengeländes. Leider ohne Erfolg.
Als alle Beteiligten kurz davor waren, die Suche zu beenden, machte Waldi durch lautes Bellen auf sich aufmerksam. Nach wenigen Minuten wurde er von einem Feuerwehrmann in einem Kaninchenbau gefunden. Der Dackel konnte den steilen Eingang nicht wieder alleine hinaufklettern. Der Hund war schnell gerettet und konnte seinem Herrchen wohlbehalten übergeben werden. Nach etwa drei Stunden war das Bangen um Waldi für Herrn Mayer glücklicherweise vorbei.
Ob der Dackel wohl zukünftig an der Leine bleiben muss?

Suchen Sie kurze Geschichten, die zum Schmunzeln anregen? Dann schauen Sie sich gerne unsere Lustigen Kurzgeschichten an! Zum Vorlesen, Schmunzeln und Lachen…



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Eis-Schlemmerei. Ein Wahrnehmungsspiel für den Sommer.

Materialien

verschiedene Sorten Eis, die eine ähnliche Farbe haben (3 Sorten sind optimal)

Beispiele: Himbeereis, Erdbeereis, Kirscheis

kleine Schälchen

kleine Löffel

Vorbereitungen und Spielaufbau
Dieses Spiel eignet sich ganz besonders für heiße Sommertage. Aus diesem Grund ist auch die Gefahr, dass das Eis schnell schmilzt sehr hoch. Das Spiel kann also nicht lange im Voraus vorbereitet werden. Da die Teilnehmenden trotzdem nicht sehen sollen, welches Eissorte in welchem Schälchen landet, muss die Gruppenleitung eine Möglichkeit schaffen das Eis so umzufüllen, dass die Teilnehmer es nicht sehen können.

Jeder Teilnehmer bekommt von jeder Eissorte ein Schüsselchen mit einer kleinen Kugel Eis.

So wird gespielt

Die Teilnehmer probieren die unterschiedlichen Eissorten und versuchen zu erraten um welche Eissorte es sich jeweils handelt. Die Gruppenleitung legt vorher fest, ob die Teilnehmer ihre Vermutungen sofort äußern sollen oder erstmal abwarten, damit jeder die Chance hat sich selbst ein Urteil zu bilden. Das Eis darf selbstverständlich im Anschluss an die Raterunde aufgegessen werden.

Varianten

Schließen Sie eine kleine Erzählrunde oder eine kleine Raterunde an das Spiel an. Erinnern sich die Teilnehmer noch daran, wann die erste Eisdiele in ihrem Ort eröffnet hat? Waren die Teilnehmer früher manchmal in einer Milchbar? Was ist die Lieblingseissorte der Teilnehmer? Zu welchen Anlässen essen die Teilnehmenden am liebsten ein Eis? Wissen die Teilnehmenden aus welchen Zutaten Eis hergestellt wird? Haben die Teilnehmenden schon einmal Eis selbst hergestellt? Was bestellen die Teilnehmenden am liebsten in einer Eisdiele? Welche Zutaten kommen in einen Bananen-Split? Aus welchen Zutaten besteht ein Spaghetti-Eis? Mit welchen Dingen werden Eisbecher in einer Eisdiele verziert (Beispiele: Schirmchen, Obst, Streusel)?

Wenn Sie einen Eisportionierer haben, können die Teilnehmenden auch selbst ausprobieren Eiskugeln herzustellen.

 

 

Der Rosengarten. Eine Entspannungsgeschichte

In dieser Entspannungsgeschichte nehmen wir Sie und die Senioren mit auf eine Reise durch einen wunderschönen Rosengarten. Bitten Sie die Senioren, sich so angenehm wie möglich hinzusetzen. Wer mag, darf gerne die Augen schließen. Ein Raum mit einer ruhigen, angenehmen Atmosphäre bietet die besten Voraussetzungen um sich zu entspannen.

Der Rosengarten. Eine Entspannungsgeschichte

Anne spürt, wie sich der Kies unter ihren Schuhsohlen bewegt. Und sie mag das Geräusch, das die kleinen Steinchen unter ihren Füßen machen. Die Luft ist lauwarm. Anne spürt die warmen Sonnenstrahlen auf ihren Unterarmen. Sie empfindet die Wärme als sehr angenehm. Gemütlich geht sie weiter den Kiesweg entlang. Der Himmel ist strahlend blau. Sie kann einige zarte Wölkchen erkennen, die aber ganz friedlich ihres Weges ziehen. Der Kiesweg führt sie durch einen Rosengarten. Es duftet herrlich. Links und rechts des Weges stehen Rosenstöcke in hellrosa. Ihre Blüten sind gerade aufgegangen oder zum Teil sogar noch geschlossen. Die Farben sind noch ganz frisch und die Blüten wirken wie gemalt. Anne bleibt für einen Moment lang stehen und schaut sich einige Blüten aus der Nähe an. Sie spürt, wie ihr diese wunderschönen Blumen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ganz behutsam nimmt sie eine der rosafarbenen Blüten in die Hand und schnuppert daran. Dabei versucht sie, so viel wie möglich von dem Duft in sich aufzusaugen.
Anne fühlt sich sehr wohl zwischen all den Blumen. Sie spürt eine tiefe innere Zufriedenheit und atmet mehrere Male tief ein und aus. Ein und aus – ein und aus. Die frische Luft erfüllt sie mit Leben, sie hat das Gefühl, dass sie lange nicht so unbeschwert war. Ihre Schultern werden mit jedem Schritt durch den Rosengarten immer leichter. Auch die Arme schwingen ganz locker neben ihrem Körper hin und her. Sie spürt, wie sie sich mehr und mehr entspannt.
Der Kiesweg führt Anne an vielen schönen und wunderbar duftenden Rosen vorbei. Sie blühen in allen Farben. Anne geht zwischen hellroten Strauchrosen hindurch, vorbei an lachsfarbenen Kletterrosen und durch ein Blütenmeer in strahlendem Weiß. Ab und an streichelt sie ganz sanft die zarten Blätter, als würde sie die Rosen begrüßen wollen. Sie genießt ihre Begegnungen mit der Natur in vollen Zügen.
Bis auf die Geräusche, die die kleinen Kieselsteine machen, ist es angenehm ruhig in dem Rosengarten. Es sind noch nicht viele Menschen unterwegs, die prächtigen Rosen blühen für Anne fast ganz allein. Ab und an hört sie eine Biene oder eine Hummel brummen. Ansonsten ist es still um sie herum. In der Ferne sieht Anne einen Gang, an dem sich ein Rosenbogen an den nächsten reiht. Die Rosenbögen sind komplett mit dunkelroten Rosen bewachsen. Aus der Ferne sehen die Blüten aus, als hätte sie jemand aus Samt genäht. Langsam nähert sich Anne diesem schönen Bild. Je näher sie dem wunderschönen Blütenmeer kommt, desto verzauberter ist sie von seinem Anblick. Voller Ehrfurcht tritt sie unter die Rosen und fühlt sich dort unglaublich wohl. Es scheint so, als bildeten die Rosen ein schützendes Dach über ihrem Kopf. Einen Ort, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen kann.
Voller tiefer, innerer Zufriedenheit schaut Anne in den Himmel aus Rosen über sich. Zwischen den Blättern blinzeln ab und an ein paar Sonnenstrahlen hindurch. Sie fühlt sich sicher und entspannt…

*Entspannungsgeschichte*